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rocky7

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Samstag, 26. März 2011, 20:14

Beugungsunschärfe bei Objektiven

Kann mir jemand an Hand von leicht erklärenden Begriffen erklären, was es genau mit der Beugungsunschärfe auf sich hat? Es soll ja beim Kleinformat nicht so schnell auftreten wie bei Cropkameras. Doch wie genau lässt sie sich erklären? Bitte keine Wikipedia oder irgendwelche andere Links aufzeigen. Gibt es evtl. eine Tabelle, in der einzelne Objektive mit der anfangenden Beugungsunschärfe aufgezeigt sind?
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2

Samstag, 26. März 2011, 23:18

Licht wird an den Blendenlamellen gebeugt und der Unschärfekreis dadurch weicher.
Je kleiner die Pixel aufm Sensor sind, umso mehr Pixel liegen in dem Unschärfebereich.
Das Bild wird unschärfer.
Kompaktknipsen haben dieses Problem am stärksten.

rocky7

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3

Sonntag, 27. März 2011, 20:49

Ich weiß, dass es auch Objektivabhängig ist. Gibt es irgend wo eine Tabelle mit Objektiven, in der man die Beugungsunschärfe bei bestimmte Gläsern ablesen kann?
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4

Sonntag, 27. März 2011, 21:32

das weiß ich leider nicht.

Canonier

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5

Dienstag, 29. März 2011, 08:22

Hallo Maik,

ich habe mal gegoogelt und das gefunden :

http://olypedia.de/Beugungsunsch%C3%A4rfe

http://www.erik-krause.de/schaerfe.htm

Aber da wirst Du vielleicht auch schon selbst drauf gestoßen sein.

Deddy
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Andreas1975

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Mittwoch, 27. Juli 2011, 11:37

Ich weiß, dass es auch Objektivabhängig ist. Gibt es irgend wo eine Tabelle mit Objektiven, in der man die Beugungsunschärfe bei bestimmte Gläsern ablesen kann?



Hallo

Es wäre mir neu wenn sich die Beugungsunschärfe je nach Objektiv unterscheidet. Sie ist abhängig vom verwendeten Format des Aufnahmemediums und der eingestellten Blende. Je nach Format ändert sich die zulässige Zerstreuungskreisgröße. Bei KB 1/30mm wenn ich das noch recht im Kopf habe bei MF schon 1/10mm. Soweit zur alten Theorie als es noch keine Sensoren gab. ;)
Für die Vergrößerungsobjektive habe ich mir sogar mal die Mühe gemacht die förderliche Blende herauszuarbeiten. Kann man muß man aber nicht. ;)
Auch digital dürfte das ja nicht ganz so anders sein. Wobei hier die Pixeldichte des Aufnahmesensors auch ein Wörtchen mitzuspielen hat.
Nach meiner Erfahrung ist f/13 bei der 400D noch verwendbar ohne das sich die Beugung ausgewirkt hätte. Bei der 5D II kann ich ohne Probleme auf f/16 abblenden. Wobei ich auch schon Aufnahmen mit f/22 gemacht habe. Im direkten Vergleich wird es da schon sichtbar. An der 1D habe ich das noch nicht getestet. Wobei diese Kamera am gutmütigsten sein dürfte.
Ich beziehe mich hier immer auf Makroaufnahmen. Bei anderen Motiven blende ich eigentlich nicht so stark ab.


Gruß
Andreas

rocky7

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Mittwoch, 27. Juli 2011, 12:28

Bis dato bin ich immer davon ausgegangen, die Beugungsunschärfe wäre nur Objektiv abhängig. ?(
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Andreas1975

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Mittwoch, 27. Juli 2011, 12:34

Warum sollte das vom Objektiv abhängig sein?

rocky7

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Mittwoch, 27. Juli 2011, 16:33

Ich nahm an, es ist Blendenabhängig. Blende offen/geschlossen.
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Andreas1975

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Mittwoch, 27. Juli 2011, 17:18

Natürlich ist die Blende eine entscheidende Größe. Jedoch ist es Abhängig vom Aufnahmeformat wie groß der Zerstreungskreisdurchmesser sein darf. Im GF macht man sich auch bei Blende f/45 noch keine Gedanken zur Beugungsunschärfe. Aufgrund der enormen Pixeldichte im digitalen sind die aus der analogen Zeit hergebrachten Formel jedoch auf dem Kopf gestellt. Ich meine sogar mal gelesen zu haben das die 7D aufgrund ihrer hohen Pixeldichte eine höhere Blende als f/9 nicht mehr verträgt. Ab hier soll die Beugung schon zuschlagen. ? Unabhängig vom verwendeten Objektiv!

Es ist ja immer die Frage wieviel Tiefenschärfe benötige ich und wie weit bin ich eventuell bereit mit der Beugungsunschärfe zu leben. Bei normalen Betrachtungsabständen/Vergrößerungen ist das oftmals zu vernachlässigen. Wer seine Aufnahmen immer bei 100% ansieht wird das im direkten Vergleich schon sehen können.

Warum werden denn so viele Objektive neu Berechnet? Das 2.8/70-200L ist doch eigentlich ne ordentliche Linse. Jedoch nicht mehr an Megapixelboliden. Hier zeigen sich ehemals ganz hervorragende Linsen schwach. An meiner 1D kann ich so ziemlich jede Linse anschließen und erhalte technisch saubere Bilder. Das selbe Glas an meiner 5D II offenbart aber die Fehler der Optik.

Canon hat doch auch einen 120 MP Sensor im APS-H Format entwickelt. Kann scih ja mal jeder ausrechnen was die Optiken leisten müssen und wie da die förderliche bzw kritische Blende aussieht. Beugung eventuell schon bei f/2.8 . ;)


Gruß
Andreas

Edit: Ein GF Objektiv welches ich an GF locker bei Blende f/45 fahren kann wird dieses nicht an einer KB Kamera können ohne das man sich Gedanken zur Beugung zu machen hat.

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Beugungsunschärfe