Ist es ratsam, an einem Makroobjektiv eine Raynox Nahlinse, Close Up, oder ähnliches zu pappen?
Ich könnte mir vorstellen, dass diese die Bildqualität verschlechtert und Schärfe nimmt.
Habe heute meinen Konverter Model Kenko C-AF 1.5X TELEPLUS MC vor meine Macrolinse Sigma 105mm 1:2.8 geschnallt den Versuch gewagt. Ich glaube schon, dass dies eine sinnvolle Ergänzung sein kann. Die Leistung ist dennoch recht gut und nun sollte es sich auch in der Praxis bewähren. Die Lichtbedingungen waren eher schlecht, Tageslicht und nicht gerade hell im Raum. Anbei möchte ich zwei Bilder zeigen um das Ergebnis etwas zu veranschaulichen.
Erstes Bild ist original mit Haltevorrichtung.
Zweites Bild ohne Konverter, 105mm.
Drittes Bild mit Konverter, dürfte um die 180mm sein.
Sieht auch mit Konv. recht brauchbar aus, nur würde ich bei Benutzung dessen, die Blende mindestens auf 12 zumachen weil die Tiefenschärfe doch sehr klein wird.
Ein Vorstz oder ein zwischenring ermöglicht es, näher ans Motiv ranzugehen.
Wobei ein Telekonverter den Abstand beibehält.
Nachteil vom TK ist nur der, daß er je nach Faktor (1,5x, 2x, 3x) ordentlich Licht schluckt.
Alles schön und gut - aber es beantwortet nicht die Ausgangsfrage nach Telekonverter oder Vorsatzlinse....
Ist es nun egel mit was man ergänzt? Ist immerhin auch ein Preisunterschied und Vorteil Vorsatzlinse: ist mal schnell im Gelände drauf- und abgemacht...
Also bei einem Telekonverter kannst Du weiter entfernt vom Objekt sein, ist jedoch im Makro nicht so effektiv wie eine Nahlinse wie z.B. Raynox. Bei einer Nahlinse musst du weiter an das Objekt heran gehen und dieses kann aber auch schnell zum Lichtschlucker werden. Wenn du zu weit am Objekt dran bist, fehlt dir evtl. das Licht. Der Telekonverter hat auch nicht eine soo gute Abbildleistung wie eine Nahlinse. Sehr gute Nahlinsen sind die der Reihe Raynox und da gibt es verschiedene Größen in Dioptrien.